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Funktionsweise

Photovoltaikmodule bestehen aus einzelnen in Reihe geschalteten Solarzellen, die unter Sonneneinstrahlung elektrische Energie erzeugen.

Das geschieht auf direktem Wege und ohne Ausstoß umweltschädigender Treibhausgase.

Die witterungsbeständigen Module werden üblicherweise auf Dachflächen von Wohn- und Industriegebäuden installiert.

Der erzeugte Gleichstrom eines so realisierten Photovoltaikgenerators dient zur Einspeisung in das öffentliche Elektrizitätsnetz.

Der Strom wird hierzu mittels Wechselrichter in netzkonformen Wechselstrom umgewandelt.

Ein separater Stromzähler sorgt für eine genaue Messung der eingespeisten Energie.

Je nach eingesetzter Zelltechnologie lassen sich Photovoltaikanlagen unterschiedlichster Art realisieren.

Module der kristallinen Technologie haben eine hohe Effizienz, brauchen also verhältnismäßig wenig Fläche pro kWp installierter Leistung. Diese Module sollten optimalerweise gen Süden in einem Neigungswinkel von 30° installiert werden.

Dünnschichtmodule brauchen mehr Fläche pro kWp, arbeiten dafür allerdings auch bei flacher Ausrichtung nahe am Leistungsoptimum.

Mit dieser Technologie lassen sich somit in bestimmten Fällen selbst nach Norden ausgerichtete Dachanlagen realisieren.

Bestandteile einer PV-Anlage Bestandteile einer PV-Anlage

Optimale
Modulausrichtung
Neigung
10° 20° 30° 40° 50°
Ausrichtung
Süd (0°) 97% 99% 100% 99% 97%
Südost oder Südwest
(-45° bzw. +45°)
94% 95% 95% 90% 88%
Ost oder West
(-90° bzw. +90°)
90% 88% 85% 83% 80%